Die Gründung

Es beginnt im Februar 1951 als Kurt und Fritz Buchberger durch das Ewerderf zogen und dort von Haus zu Haus alle Leute zum Mitmachen an der nächsten Fassend animierten. Am 11.11.1951 trafen sich dann zur Gründung der ersten Ewerderfler Peterlesblos folgende Gründungsmitglieder:

 

Fritz Buchberger, Kurt und Anneliese Buchberger, Paula Buchberger, Gottfried Lang, Rudi Schmidt, Oskar Weber, Karl Groß, Alfred und Herta Schlegel, Cecilia Dörfer und Erika Schmiedt.

Ewerderfler Dorfbalett
 

 

 

 

 

 

 

(Ewerderfler Dorfballett: von vorne nach hinten Lehmann Mathild, Clavon Sonja, Benz Johanna, Benz Lorle, Börschig Christel und Dörfer Anita)

Der Präsident und sein Chauffeur
(Der Präsident und sein Chauffeur: der Schmidt Rudi fährt Kurt Buchberger in der Chäs durch den Löwensaal.)

Perle Owe im Löwensaal
(Peterle Owe im Löwensaal: vorne links Alterspräsident Gottfried Lang, vorne rechts Narrenschrieber Rudi Schmidt und dahinter Präsident Kurt Buchberger)

Der erste Beschluss des Gremiums war, das alles außerhalb der Stadtmauer Gengenbach (von der Schneckenmatt bis zum neue Kohlewegle und der Vorort "Nolle") gehöre an der Fasend zum Ewerdorf. 1952 wurde dann der erste Peterle Owe im Gasthaus Hirsch mit dem Motto: "Reise in den Herbst" ins Leben gerufen. 1953 wurde dann aufgrund des großen Andranges vom Vorjahr dieser dann im Löwensaal ausgerichtet. Der Peterle Owe kam dann beim Publikum so gut an, dass er dann eine Woche später ein zweites Mal noch einmal komplett wiederholt wurde.

Ende 1953 kam es zu einem Treffen mit des Gengenbacher Narrenrates der Gengenbacher Narrenzunft, wobei die Ewerderfler gebeten wurde den Humorball (Vorgänger vom Heiteren Abend) durchzuführen, weil die Narrenzunft eine "Flaute" hatte. Als negative Folge sollten die Ewerderfler den Peterle Owe sterben lassen. Jetzt waren die Ewerderfler hin und hergerissen. Ein Teil wollte die Gengenbacher Fasend unterstützen und der andere Teil wollte die "eigene" Fastnacht durchführen. So kam es, das 1954 sich die Ewerderfler Narrengemeinschaft auflöste und ein Teil zur Gengenbacher Narrenzunft überwechselte.


Bis 1974, sage und schreibe 20 Jahre, haben die Ewerderfler dann nur noch als "loser" Haufen Fasend gemacht. Der eine mehr der andere weniger. Erst 1974 haben dann ein paar ganz "närrische" wieder zum Mitmachen aufgerufen, sind zu den Nachbarn und haben alle wieder mobil gemacht.