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Schon seit sich im Ewerdorf Leute niederließen, wohnten dort die einfachen Bürger, Arbeiter und Bauern. In der Stadt dagegen lebten die "Hochgestochenen" (Kaufleute, Beamte,...). Diese feierten immer im Schwarzen Adler Ihre eigene Fasnacht, blieben dabei aber immer unter sich |
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Das heißt die "einfachen" Leute wurden ausgeschlossen. So entstand sehr schnell eine gesunde Konkurrenz und auch Neid zwischen den Ewerderflern und den Städtlern. Um 1900 haben die Ewerderfler Burschen und Maidle sich nach der Schule schnell daheim umgezogen und haben beim Schremppe-Schmidt, verkleidet als Hexe und Lumpenhund die Schüler von der Stadt abgepaßt und verdrescht. Bis die großen Kerle aus der Stadt unten raufkamen und als Domio oder Clowns mit Ihren Rätschen und Batscher gekommen sind. Da sind die "kleinen" Ewerderfler vor lauter Respekt wieder ins Ewerderf abgehauen.
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![]() (Erste Ewerderfler Wäschwieber im Schwedenkindergarten) |
![]() (Zu Gast bei einem Hausball (1947)) |
Andersmal sind Ewerderfler, au als Hexe oder Lumpenhund hinauf "Rempe" und hinüber bis zum Pavilion herumgestromert. Dort haben Sie die Leute in den Reben und auf den Äckern verschreckt und haben Ihren Spaß mit Ihnen gemacht. Natürlich haben sich immer, da es noch keine Vereinigung gab, viele närrische Ewerderfler an der Gengenbacher Fasend aktiv beteiligt. Ob am Umzug oder beim Schnurren und Schneiken oder private Fasentfäschdle. Die Ewerderfler ware immer scho a luschtiges Volk.
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![]() (Georg Wußler, bekannt auch als Schikle Schorsch, stellt hier einen Kannibalen dar. In diesem Kostüm lief er im Winter barfuß - es lag bereits Schnee - zum Preismaskenball nach Berghaupten und erreichte dort den 1. Preis. Bei der Preisübergabe biß er einem lebendigen Kanarienvogel den Kopf ab, so daß der Mann der Ihm den Preis übergab in Ohnmacht fiel (1925)) |