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Die Gründung
Durch den Generationswechsel und ein neues "WIR-Gefühl" entsteht während der Fasend '96 ein vermehrtes Interesse an einer eigenen Maske. Im März '96 beschliessen Uwe und Yvonne Suhm, Ines und Dietmar Thelen, Marion Lienhard und Beate und Jürgen Discher ein neues Häs zu entwickeln.
Die ersten Gedanken:
| Name der Figur (Wie heißt des?) |
Art der Figur (Was soll des si?) |
Kommentar (was hämma g'meint dazu?) |
| Domino (nit Domina) |
Traditionsfigur, wie a Clown |
zu brav und langwielig |
| Moospfaff |
Urige Fabelfigur us em Haiger |
leider schon als Einzelfigur in Reichenbach |
| Schnurrle | Zahme Wildsau vom Jägerstüble aus den 50 Jahren, die am Umzug mitlief | Beim Schnurre hätte man nur gerunzt und do wär dann nit viel g'schwätzt wore. |
| Bär | Wegen der Nähe zum Narrenruf: "Hoorig isch de Bär" | In Oberhammersbach gibt bereits eine bekannte Bärenzunft. |
| Lausbube | frecher Kerli, der Streiche spielt und jegliche Narrefreiheit genießt. | "SUPER IDEE" , wills des schu immer gäh het. |
Im April '96
Die Narrenzunft (Klaus Bahr, Michel Bahr und Otto Lohmüller) werden eingeweiht. Alle waren begeistert. An dem Abend hämma noch Namensvorschläge g'sammelt und dabei sin uns folgende Name i'g'falle:
Kleverli - Striezi - Rotzlöffel - Saicher ......
Wie ihr seht, hämmä uns später dann doch für de Name Rotzlöffel entschiede. Danach... Danoch oder Donnoch .. - Schießdreck ...
Später halt hän mir überlegt, was soll der Kerli bloß a' ziege:
A Hochwasserhos mit a Steinschleuder rushänge, a kariertes Hemd oder a Wollpulli, a Bollekap und a Wollschal.
An dem Owe het de Otto Lohmüller g'sait, daß er demnächst - wenn er mol Zit het - sich Gedanke und a paar Skizze macht. Er meldet sich dann wieder. Wie ma ne so kennt, het ihn des dann so plogt, daß er am nächste Tag scho bim Discher Jürgen a'g'rufe het und ihm handvoll verschiedene Skizze vorbeibrocht het.
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Zu dene Skizze a lustiges Gschichtli:
De Otto fährt mol nach Berghaupte und sieht im vorbeifahre einen Jungen mit abstehenden Ohren ( so wie er sich die Ohren vom Rotzlöffel vorgestellt hät ). Er fährt mit dem Kerli heim und frägt ob er ein paar Bilder vom Ihrem Junge mache könne. Die Eltern haben aber nicht recht kapiert warum und waren deshalb sehr misstrauisch. "Bi dene Gengenbacher gibt´s schu komische Kerli!" henn si denkt. Doch zum Schluss hat er dann doch ein paar Fotos bekommen und diese als Vorlage für den Rotzlöffel benutzt.