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Durch die aktuelle Fasend (Hemdengluncker, Peterle Owe und de Wagebau..) die immer mit viel Zeit und Arbeit verbunden ist, mußte der Rotzlöffel eine "Entwicklungspause" einlegen. Bisher gab es ja nur das Gesicht und nackig wollten wir nicht zur Fasend. Noch de Fasend hätt´s dann a Wieli gebrucht bis alli ihren Kater überstande kät hän. Mit klarem Kopf sin dann alli wieder dran gange.
Sommer '98:
Im Sommerurlaub entwerfen Otto und Ute die Motive für den Schal. Auf jedes Schalende soll jeweils ein Guller und ein Obertor drauf gestickt werden.
Oktober '98:
Im Oktober traffen sich unsere Näherinnen Erna Lehmann, Helga Suhm, Trudel Discher und Gudrun Schuler. Unter Anleitung von Iris Bahr hän Sie dann mit viel Fleiß und "sprachlichem Austausch" in lange, lange Stunde uns die Hose z´recht g´schnitte und z´samme g´nait. Ebefalls hän sich die zukünftige Rotzlöffel g´troffe und besproche was a rechter Rotzlöffel alles anstelle kann und därf und was er dazu brucht. Irgendwann Ende Oktober häm ma uns dann bim Uwe Suhm in der Werkstatt g`troffe und hän zame die ersti Klappere gebaut. Mit Kind, Kegel und de Fraue war der Lade dann richtig voll.
Unsre Schals werden in aufwendiger Handarbeit von unsere "Wieber" hergestellt. Ihr könnt euch vorstelle, das dann die Küch oft kalt g´bliebe isch. Deshalb an dieser Stell ein kleines Gedicht an unsere liebi "Wieber".
Die schnelle Fraue sin echt g´schickt.
Und hän in kurzer Zeit bestickt.
Was uns in viele, viele Woche
doch nur hät brocht uns noch zum koche.
Durch die allseits Bewunderung der schönen Schals,
sagen Wir "Vielen Dank" nochmals.
Abschließend Lob an de gesamte Verein, der in etliche Sitzungen und viele schweißtreibenden, weinverdunstenden Besprechungen des komplette Häs für driesig Persone uff d´ Bein g´stellt het. Auch der Vorstand leistete harte Arbeit in dem er die trockene Satzung durch feuchtigkeitsspendenden Ausgleich (natürlich kein Alkohol) zu Papier brachte. Nach der Geburt am Peterle Owe im Februar ´99 hatten wir eine Menge Spaß und trieben unseren Schabernack mit etlichen braven Bürgern unserer Stadt. Manchmal mussten wir beharrlich nachbohren um das Beste aus uns herauszuholen Wir freuen uns auf die zukünftigen Fasendszeiten und hoffe euch mal einen Streich spielen zu können. Getreu unserem Motto: "Allen zur Freud, keinem zum Leid." hoorig isch de Bär...